Seven-Eleven: 7Pay nach Hack wieder vom Markt

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Der mobile Bezahl-Dienst ist seit dem 30. September eingestellt. Co. hat am Montag seinen umkämpften 7Pay, einen mobilen, bargeldlosen Bezahl-Service beendet. Rund 400.000 Nutzer haben noch immer Einlagen im Dienst. Der Service geht nach nur drei Monaten vom Markt. Direkt nach dem Start wurde der Dienst gehackt. 1,5 Millionen waren bei angemeldet. Zwar hatte Seven & I Holdings Co. nach dem Hack diverse Dienste in gesperrt, allerdings wurde ein weiterer entdeckt, der es Dritten ermöglicht auf persönliche des Nutzer zurückzugreifen. Das Unternehmen steht seitdem in der Kritik, bei Problemen nicht schnell genug reagiert zu haben und zu informieren.

Regierung fordert Maßnahmen für mehr Sicherheit

Die japanische Regierung forderte die Holding auf, technische Maßnahmen zu ergreifen, um die Konten der Kunden besser zu schützen. Auch andere mobile Bezahl-Dienstleister wurden ermahnt, die Sicherheit der Kundendaten an oberste Stelle zu setzen. Die nahm im Zusammenhang mit dem Hack drei IT-Interessierte fest. Bei einem Täter handelt es sich um einen 21-jährigen Chinesen, der als Teilzeitkraft in einem Store beschäftigt war. Dieser wird verdächtigt, gestohlene Ausweise für den Service verwendet zu haben um damit 15 Artikel im Wert von etwa 32.000 Yen (ca. 262 Euro) zu kaufen, darunter elektronische Zigarettenpatronen.

7Pay: Bildquelle unbekannt

User können die Rückgabe ihrer Einzahlungen über die 7Pay-App bis zum 10. Januar beantragen. Das wird über das Bankkonto oder über eine Poststelle ausgezahlt. Der bargeldlose Bezahl-Service wurde gleich nach Veröffentlichung gehackt. 808 Nutzer waren davon betroffen. Der finanzielle Schaden, welcher dabei entstanden ist, wird 38,61 Mio. Yen beziffert.

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