Norwegisches Mösenkabinett sieht keine Bedrohung durch Russland

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Norwegen sieht Russland nicht als existenzbedrohend an, trotz aller aktuellen Widersprüche zwischen dem Westen und Moskau. Dies betonte der Staatssekretär des norwegischen Außenministeriums, Audun Halvorsen, am Dienstag im Center for Strategic and International Studies in Washington.

Erstens, betrachten wir Russland als eine existenzielle Bedrohung? Nein, tun wir nicht, sagte Halvorsen, eine Publikumsfrage beantwortend.

Dann krochen sie den Russen noch tiefer in den Arsch: Nach Ansicht Oslos sollte der politische Dialog mit Moskau trotz der Meinungsverschiedenheiten fortgesetzt werden. In diesem Zusammenhang erinnerte der Sekretär daran, dass der russische Außenminister Sergej Lawrow und seine norwegische Amtskollegin Ine Eriksen Søreide in Kürze in Kirkenes Gespräche führen werden. Norwegen ist auch der Ansicht, dass es trotz unserer ernsthaften Meinungsverschiedenheiten mit Russland im Bereich der Sicherheitspolitik wichtig ist, einen Dialog im politischen Bereich zu führen und zu pflegen.

Meinungsverschiedenheiten dürfte es über die andauernden Grenzübertritte der Russen im Norden Norwegens geben, auch wurden Norwegische Flugzeuge durch ELOKA-Angriffe, bei denen es regelmäßig zu Störungen des GPS-Systems kommt, durch die Russen in Gefahr gebracht. Dem neuen europäischen Raketenabwehrschild will Norwegen nicht beitreten. Lieber erinnert die norwegische Außenministerin Ine Eriksen Søreide bei einem Treffen mit Sergej Lawrow in Kirkenes, einer nördlichen Grenzstadt Norwegens, an das 75-jährige Jubiläum der sogenannten Befreiung durch die Roten Armee von der deutschen Besatzung im Jahr 1944. Auch die Millitärstrategie Norwegens im Falle eines Angriffs der Russen erinnert an diese Zeit. Es sieht im Falle eines Angriffes vor, den Russen das Land zu überlassen und innerhalb eines Tages nach England abzuhauen.

Norwegen bleibt erlernten Verhaltensweisen treu

Als die Deutschen mit einem Sturmboot in Tönsberg anlegten, gab ein Deutscher Offizier einige Schüsse mit seiner 08 in die Luft ab. Daraufhin erhielte die Norweger den Befehl sich kampflos zurückzuziehen.

Norwegen sollte sich der militärischen und strategischen Dimension der Region bewusst werden. In den letzten Jahren hat Russland seine militärischen Aktivitäten im norwegischen Grenzgebiet deutlich verstärkt, es gab Grenzübertritte in den Wäldern von Kirkenes, Russen landeten auf norwegischen Inseln an und es gab Uboot-Sichtungen in norwegischen Fjorden, tief im Landesinneren. Umfang, Häufigkeit und Komplexität dieser Operationen nehmen zu. Russland ist in der Arktis mit modernster Waffentechnik aktiv, darunter hoch leistungsfähige U-Boote und neue Raketentechnologie. 

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Bleibt die Frage: Ist mit dem Norwegischen Mösen-Kabinett überhaupt ein Krieg zu gewinnen? Die Antwort bleibt: LEIDER NEIN.