Japans geklonte Kuh stirbt nach langer Lebenszeit an Altersschwäche

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In der Wissenschaft ist Klonen immer noch ein sehr umstrittenes Thema. Es wird auch in der Gesellschaft unterschiedlich diskutiert. Trotzdem klonten japanische Forscher vor einigen Jahren erfolgreiche eine Kuh. Das Tier ist nun am Mittwoch an Altersschwäche gestorben. Die Lange Lebensdauer überraschte einige Experten. Bis 2006 gab es in Ishikawa 14 geklonte Kühe und allen ging es ganz gut. Die Forschung wurde jedoch zumindest offiziell eingestellt, nachdem es 2009 eine Einschränkung vom Verkauf von geklonten Rindfleisch gegeben hatte. Die Forschungseinrichtungen behielten die Tiere bis jetzt weiter, um ihrer Lebensdauer zu beobachten. Wissenschaftler gingen bis jetzt nämlich davon aus, das geklonte Tiere dazu neigen, früher als ihre normalen Artgenossen zu sterben, was sich nicht bewahrheitete.

Am Mittwoch nun gab das Forschungszentrum in Kanazawa in der Präfektur Ishikawa bekannt, dass ihre Kuh Kaga verstorben ist. Schon Ende September hatte sie Schwierigkeiten mit dem Stehen. Pfleger gaben ihr Nahrungsergänzungsmittel. Trotzdem hatte das Tier keine Kraft mehr zu stehen und verstarb nun schließlich auf natürliche Weise.

Kühe werden in Japan nicht mehr geklont

Kaga war weltweit die erste geklonte Kuh. Sie ist 21 Jahre und drei Monate alt geworden. Sie liegt damit leicht über der durchschnittlichen Lebensdauer ihrer Art, diese beträgt etwa 20 Jahre. Kaga überlebte sogar ihren Zwilling Noto, der schon letzten Mai verstarb. Beide Tiere wurden als Teil einer Forschungsstudie der Universität Kindai 1998 geboren. Forscher klonten sie dabei nach dem Stand von Wissenschaft und der Technik der damaligen Zeit. Auch das Schaf Dolly wurde in dieser Zeit, 1996, geklont.

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