Drachenlord

Drachenlord-Livestream untersagt

LifeStyle

Der Livestream des Youtubers Rainer Drachenlord Winkler trage zur Meinungsbildung bei und braucht eine Rundfunklizenz, findet die Landesmedienanstalt Bayern. Winkler brachte es vor allem durch seine sehr aktive von Hatern zur größerer Bekanntheit.

Winkler und dessen Hater

In seinen Videos berichtet Winkler unter anderem aus seinen Alltag und provoziert dabei auch mit seiner grenzwertigen Meinung. So bezeichnete er etwa den Holocaust, in der Vergangenheit, als Nice Sache. Seine Hater beschimpfen ihn, machen sich über sein Aussehen lustig, über sein Gewicht und kritisieren seine Ansichten. Im vergangenen Jahr kam es in seinem Heimatort etwa während einer Hass-Demos gegen ihn zu tumultartigen Zuständen, bei denen sich mehrere hundert Personen versammelt hatten. Die musste mit einem Großaufgebot vor Ort die Lage beruhigen und sprach Platzverweise aus. Zuvor hatte Winkler unter Nennung seiner Adresse seine Kritiker zu Klärung von Angesicht zu Angesicht aufgefordert. Diese wahren der Einladung gefolgt und zeigten in große Zahl Präsens, was den kleinen Ort in Niederbayern an die Grenzen der Belastbarkeit brachte.

Ist das wirklich Rundfunk?

Nun hat die Bayrische Landesmedienanstalt dem Youtuber Rainer Winkler aka wegen einer fehlenden Rundfunklizenz das über seinen Kanal Drache_Offiziell untersagt. Gleiches gilt für Younow. Winkler hat täglich über das Younow Livestreams verbreitet, in denen er sich an die Allgemeinheit richte, erhaltene Chat-Nachrichten kommentiere und beantworte und damit zur öffentlichen Meinungsbildung beitrage, argumentiert die Behörde. Damit sei Drache_Offiziell als Rundfunk zu bewerten. Auf sind seine Videos aber nach wie vor zu finden. Der Entscheid gilt ab sofort. Winkler aka kann noch binnen eines Monats Rechtsmittel dagegen einlegen. Heise hatte zuerst darüber berichtet.

Bild: youtube

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