Glock 17

Dark Web: Leipziger zu mehr als zwei Jahren Haft verurteilt

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Ein 42-jähriger Mann aus Leipzig, wurde zu zwei Jahren verurteilt, weil er eine halbautomatische Schusswaffe und Munition aus dem bestellt hatte, um sich und möglicherweise auch seine Familienangehörigen zu verletzen oder zu töten. Nachdem ein Polizeibeamter aus im etwas Verdächtiges im entdeckt hatte, nahm er sofort Kontakt zu den Ermittlern des Bundeskriminalamtes (BKA) in auf. Der Mann behauptete, dass die Waffe, die er gekauft hatte, nur für seinen Selbstmord verwendet werden sollte, aber die glaubt, dass dies alles andere als die Wahrheit ist. Der Angeklagte verbüßt ​​jetzt eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten in Leipzig.

Hinweis von der australischen Polizei

Schon im Mai 2018 hatte ein australischer Polizeibeamter die deutschen auf einen Mann namens Matthias E. aufmerksam gemacht. Der Polizist staunte nicht schlecht, als er den Deutschen entdeckte, während er gerade seiner Arbeit als verdeckter Waffenhändler im nachging. E. machte sich schnell verdächtig. In einer teilte Matthias E. dem australischen mit, dass er ein Gewehr mit und 100 Schuss Munition kaufen wollte.

Matthias E. gestand nach eingehendem Verhör, dass er die brauchte, um sich zu rächen und eine Gruppe von zwölf syrischen Männern anzugreifen, von denen er behauptete, dass sie seine Frau vergewaltigt haben. Die Behörden suchten sofort nach Beweisen, aber ihre Bemühungen waren erfolglos. Es wurden keine Beweise gefunden, um die Vergewaltigungsvorwürfe stützten. Daher informierte die australische die örtlichen Strafverfolgungsbehörden über die besondere Begegnung im Darknet.

Familienleben galt als zerrüttet

Nachdem die deutschen Behörden von Matthias E. erfahren hatten, stellten sie fest, dass sich der Mann vor seiner Darknet-Nutzung von seiner Ehefrau getrennt hatte. Durch die Trennung verlor er nicht nur seine beiden Kinder, die er gemeinsam mit seiner Ehefrau hatte, sondern auch einen Sohn aus erster Ehe. Der zufolge war dies ein Motiv für Matthias E., sich an mindestens einem Familienmitglied zu rächen. Die deutschen Behörden hatten keinen Zweifel daran, dass Matthias E. sich zu einer Bluttat entschlossen hatte.

Nach der Verhaftung sagte seine Ex-Frau, Matthias E. wollte nicht sie, sondern die Familie töten. In einer ersten Vernehmung sagte sie, Matthias E. wäre wütend, aggressiv und hätte sie schon zuvor bedroht.

Schuld und Sühne

Für die Festnahme stellte die deutsche eine Falle auf. Ein BKA-Ermittler arrangierte am 19. Juni 2018 ein Treffen mit dem Verdächtigen im Sachsenpark. Zwischen dem Käufer und dem Verdeckten wurde eine persönliche Übergabe von und auch Munition vereinbart. Als der Verdächtige seinen Darknet-Dealer traf, wurde er direkt am Übergabeort verhaftet.

Matthias E. kam nach seiner Festnahme nicht mehr auf freien Fuß. Nach Angaben der kaufte der Mann die 17-Pistole im Wert von 2.300 € mit Selbstmordabsicht. Die Staatsanwaltschaft dagegen glaubte, der Angeklagte habe die gekauft, um seine Familie anzugreifen und auf gefährliche Weise zu verletzen oder zu töten. Matthias E. wurde nach seiner Inhaftierung drei Monate in einer psychiatrischen Klinik behandelt. Obwohl die in diesem Zusammenhang von Schuldunfähigkeit ausging, wurde das nicht anerkannt. Der Generalstaatsanwalt forderte eine dreijährige Gefängnisstrafe, die verlangte Bewährung. Dementsprechend war das abschließende des Gerichts zwei Jahre und sieben Monate Gefängnis. Matthias E. verbüßt ​​derzeit seine Gefängnisstrafe in Leipzig.

Bild: Pixabay Lizenz, LovableNinja, thx!

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