Cyber-Angriff und Bug gefährden die freie Kommunikation auf Telegram

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Es gab Zusammenstöße mit ungeheurer Wirkkraft zwischen der Bevölkerung und der in Hongkong. Organisiert wurden die Demonstrationen hauptsächlich über den Messenger-Dienst Telegram. Mit DDoS-Angriffen aus sollten die Proteste unterbunden werden. Die Angriffe fielen exakt mit den Demonstrationen in Hongkong zusammen, sagt Telegrammchef Pavel Durov. Prinzipia-Host, Andreas Köppen, warnt: verbirgt die wahre seiner Nutzer nicht. In den letzten Tagen haben Hunderttausende in Hongkong gegen ein neues Gesetz demonstriert, das die Auslieferung an das kommunistische Festland ermöglicht. In diesem Zusammenhang wurde die verschlüsselte Messenger-App, Telegramm, die von den Demonstranten häufig verwendet wird, in einem sogenannten DDoS-Angriff attackiert. ist auf dem chinesischen Festland gesperrt, wird aber in Hongkong häufig verwendet. So auch letzte Woche, als in Hongkong Proteste organisiert wurden. 72 wurden verletzt, als die Gummigeschosse, Schlagstöcke, Tränengas und Pfefferspray gegen Demonstranten einsetzte. Telegrammchef Pavel Durov gab dazu bekannt, dass die meisten IP-Adressen aus stammten. In der Vergangenheit fielen alle staatlich unterstützten DDos-Angriffe gegen Telegramm mit Demonstrationen in Hongkong zusammen. Telegramm schreibt, dass sie den Dienst kurz nach Beginn des Angriffs wieder stabilisiert hatten. Die chinesischen streiten ab, etwas mit dem etwas zu tun zu haben.

Administrator des Widerstandes

Die in Hongkong hatte Zugriff auf die Kommunikation zwischen den Demonstranten. Während sich am Dienstagabend Demonstranten in der Nähe der gesetzgebenden Versammlung von Hongkong versammelten, wurde der 22-jährige Administrator einer 20.000-köpfigen Telegramm-Chat-Gruppe, Ivan Ip, verhaftet, obwohl er zu Hause und nicht direkt an den Demonstrationen beteiligt war, schreibt die New York Times. Der Aktivist wurde später gegen Kaution freigelassen. Mehr als zehn Polizisten sind bei ihm zu Hause eingedrungen und haben ihn dazu genötigt, sein Telefon zu entsperren, damit sie in der von ihm verwalteten Chat-Gruppe nach Extremisten suchen konnten, schreibt die Zeitung. Dann haben sie seine Chat-Protokolle heruntergeladen.

Telegram verbirgt deine nicht

Telegrammanrufe können verschlüsselt werden, der Dienst verfügt jedoch nicht über eine End-to-End-Verschlüsselung für die Gruppenchats, so der Journalist und Kommunikationsprofessor Lokman Tsui von der chinesischen Universität Hongkong gegenüber der New York Times. Demonstranten verwenden und andere Apps, um sich auszutauschen oder zu warnen, Lebensmittelvorräte zu organisieren und um ihre zu verbergen. Das ist ein Fehler, gibt Prinzipia-Host Andreas Köppen zu bedenken, den verbirgt die nicht, wie das Hacking Team um Prinzipia.com herausgefunden hat. Es genügt die wahre zu kennen, die zu einer bestimmten Telefon-Numer gehört. Speichert man beides in den Kontakten ab, wird beim Empfänger immer der Realname des Kontaktes angezeigt und nicht der Name den sich jemand selbst ausgedacht und in seinem Telegram-Klienten abgespeichert hat. Sie wurden auch in Hongkong Identitäten aufgedeckt und die fand ihren Weg. Jetzt musste man nur noch etwas Druck aufbauen und die Chats lagen frei. Wer also Klarnamens-Datenbanken mit entsprechenden Telefonnummern aus abgleicht, bekommt die Real-Namen der Besitzer.

Wir warnen also eindringlich vor diesem Telegram-Sicherheits-Bug. Prinzipia-Empfehlungen: Immer neue SIM-Karten zur Online-Registrierung entweder mit anonymen, ausländischen oder virtuellen Telefonnummern für den Beitritt zu Gruppen verwenden! Fallt dabei nicht auf Graumarkt-Angebote aus dem oder von herein, diese stammen oft von Ermittlungsbehörden und wirken sich naturgemäß eher negativ auf die persönliche Sicherheit des Endnutzers aus.

Auf dem chinesischen Festland verfolgen die Chat-Nachrichten und verhaften Dissidenten und Regimekritiker, bevor Proteste auftreten. Die von Hongkong hat das Festland bereits mehrmals besucht, um nach Möglichkeiten zu suchen, schneller zu stoppen. Hongkong ist also bald an verloren. Passt auf euch auf.

Bild: Pixabay Lizenz

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