Achtung Rotland: Bundeswehr übt atomaren Vergeltungsschlag

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Gerade erst sorgte ein neues, russisches Waffensystem in Europa für neue Ängste vor dem Schrecken eines Atomkrieges. In diesen Tagen übt die Bundeswehr mit NATO-Partnern einen atomaren Vergeltungsangriff gegen das Rotland. Rotland ist in der NATO-Sprache die Bezeichnung für einen angenommenen Feind. An der Geheimübung Steadfast Noon nimmt für die Bundeswehr das Luftwaffengeschwader 33 teil.

Die Truppe ist mit ihren Kampfbombern auf dem Fliegerhorst Büchel stationiert, wo taktische Atomwaffen gelagert sind. Die teilnehmenden Tornados sind Atomwaffenfähig. Bei der Übung wird unter anderem die Bestückung der Jets und der Transport geübt. Die Übungsflüge selbst sollen zunächst aber ohne atomare Bewaffnung geflogen werden. Ob es dabei bleibt, ist unklar. Die Übung findet statt, nachdem amerikanische B-52-Bomber in England angekommen sind. Die Gefahr eines Atomkrieges ist aktuell höher als in den letzten Jahren. Grund ist die Auflösung des INF-Vertrages, an den sich ohnehin keiner mehr gehalten hatte.

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