1.19 Milliarden vertrauliche medizinische Bild-Daten im Netz

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Für die Sicherheit von Patientendaten sind sogenannte PACS-Server (Picture Archiving and Communication Systems) im Einsatz, die von Gesundheitsdienstleistern auf der ganzen Welt zum Speichern von Röntgenbildern sowie CT- und MRT-Bildern verwendet werden. Mittlerweile sind 1.19 Milliarden vertrauliche medizinische und andere medizinische Scans im frei verfügbar.

786 Millionen medizinische allein in den USA

Die umfasst in einigen Fällen Angaben zu Patientennamen, Untersuchungsgrund, Geburtsdatum und Personalausweis. Unter den 786 Millionen in den identifizierten medizinischen Bildern befinden sich einige mit Sozialversicherungsnummern versehene Bilder. Einige Daten-Sätze enthielten Einzelheiten wie Ausweise von Militärangehörigen. Insgesamt wurden 129 neue leicht zugängliche Archivierungssysteme und aus neun weiteren Ländern entdeckt. Betroffen sind Länder wie die USA, Indien, Südafrika, und Ecuador.

Offenbar gibt es keine Kontrollen

Richtige Kontrollen fehlen weitgehend. Insgesamt hat sich die Anzahl der Datensätze, auf die online ohne Schutzstufe zugegriffen werden kann, von 4,4 Millionen auf 9 Millionen verdoppelt, und die Anzahl der Bilder, auf die jetzt über das zugegriffen werden kann oder die leicht über das heruntergeladen werden können liegt bei 370 Millionen. Nach ersten Meldungen sind 172 PACS-Server, einschließlich aller Systeme aus 11 Ländern, einschließlich Großbritannien, Deutschland, und Venezuela, vollständig vom genommen worden. Diese Patientendaten sind nun nicht mehr über das verfügbar. Einige Länder haben also schnell reagiert, um die Situation in den Griff zu bekommen. Sie haben alle zugänglichen aus dem entfernt. Derweil scheint sich das Problem ungeschützter PACS-Systeme weltweit zu verschärfen. Vor allem in den sind vertrauliche Patienteninformationen frei einsehbar und stellen so eine Datenschutz-Katastrophe dar. 

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Die Tatsache, dass einige Länder es geschafft haben, ihre Systeme so schnell aus dem zu entfernen, lässt sicherlich Hoffnung aufkommen, aber es gibt noch viel mehr zu tun.